Büro­immobilien­markt Braunschweig

Aktuelleszum Büromarkt

„In dieser Stadt bewegt sich was“

4. Juli 2018 – Neuer Mieter in der Friedrich-Seele-Straße 7

Die Stadt Braunschweig hat einen Mietvertrag über annähernd 2.300 m² Bürofläche im Gebäude Friedrich-Seele-Straße 7 abgeschlossen. Die Renovierung der Immobilie in der Fallersleber Straße 1 machen es notwendig, dass die Abteilung für Bürgerangelegenheiten interimsweise ihren angestammten Standort verlässt. Ausgehend vom geplanten Umzugstermin im Sommer 2018 und der geschätzten Dauer für die Renovierungsarbeiten wird das Bürgeramt Ende 2020 / Anfang 2021 wieder an die Fallersleber Straße zurückkehren. Das Objekt in der Friedrich-Seele-Straße wird u. a. durch die Deutsche Telekom AG genutzt und von der STRABAG Property and Facility Services GmbH verwaltet.


2. Juli 2018 – Immobilienwerkstatt "Büro"

Als Plattform zur Information und zum Austausch von Marktteilnehmern und Immobilieninteressierten veranstaltet die Altmeppen GmbH in Kooperation mit der Braunschweig Zukunft GmbH am 30. August 2018 zum zweiten Mal die ImmobilienWerkstatt „Büro“. Neben vier kurzen Fachvorträgen rund um die Büroimmobilie sind thematische Werkstätten vorgesehen, in denen die Besucher mit den Referenten und Experten diskutieren können. Als Referenten konnten in diesem Jahr Andreas Schulten von bulwiengesa (Investment), Jan Laubach von der iwb Ingenieurgesellschaft (Bau und Betrieb), Andreas Jahr von Appelhagen (Recht) und Markus Melzer von Staub Berlin (Marketing) gewonnen werden. Da die Plätze begrenzt sind, wenden sich Interessierte bitte für eine Einladung direkt an die Altmeppen GmbH (Tel. 0531 8011683, E-Mail: immobilienwerkstatt@altmeppen.de).

Die Immobilienwerkstatt wird von der ARTmax Verwaltung, der Braunschweigischen Landessparkasse, BS Energy, Engel & Völkers Commercial, nowo-Immobilien und der Öffentlichen Facility Management unterstützt.


18. Juni 2018 – Integriertes Stadtentwicklungskonzept

Nun ist es endlich da! Nach dem breit angelegten Erhebungs- und Diskussionsprozess „Denk Deine Stadt!“ hat die wurde seitens der Stadt Braunschweig das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Braunschweig 2030 (ISEK) vorgelegt. Das ISEK soll Antworten auf die Frage geben, wohin sich Braunschweig in den nächsten 12 Jahren entwickeln soll. Insgesamt wurden fünf Leitziele mit 26 Rahmenprojekten herausgearbeitet. Für die Büroimmobilienwirtschaft ist insbesondere das Leitziel 1 „Die Stadt kompakt weiterbauen“ von besonderer Bedeutung, da sich zukünftig an der Maxime „Innen- vor Außenentwicklung“ orientiert werden soll. Der Büromarktbericht wird neben dem Gewerbeflächenentwicklungskonzept und dem Baulandkataster als aktuelle Grundlage zur Erreichung des Leitzieles benannt. Das Integrierte Flächenmanagement soll den zukünftigen Flächenbedarf ermitteln und sicherstellen, dass ausreichend Flächen auch zukünftig für unterschiedliche Nutzungen zur Verfügung stehen. Die Bahnstadt hinter dem Hauptbahnhof und das Europaviertel, ausgehend vom Europaplatz entlang der Theodor-Heuss-Straße, wurden als eigene Rahmenprojekte definiert, welche für die Entwicklung von zukünftigen Büroflächen in Braunschweig von maßgeblicher Bedeutung sind. Das ISEK bietet somit Eigentümern, Mietern und Investoren einen guten Anhaltspunkt, in welchen Bereichen und wohin sich der Büroimmobilienmarkt in der Löwenstadt in der näheren Zukunft entwickeln kann.

31. Mai 2018 – Offizielle Einweihung IT-Campus Westbahnhof

Der neue Firmensitz der Netzlink Informationstechnik GmbH wurde schon zu Beginn des Jahres bezogen. Nun erfolgte im Beisein von Stadtbaurat Hans-Georg Leuer und IHK-Präsident Helmut Streiff die offizielle Einweihung der ca. 3.200 m² großen Immobilie am Westbahnhof durch die drei Geschäftsführer Harald Lies, Tamara Ostermann und Sven-Ove Wähling. Neben den gut 90 Mitarbeitern der Firma Netzlink wird der IT-Campus außerdem von acht weiteren Unternehmen mit ca. 60 Mitarbeitern genutzt. Durch die gezielte Auswahl der Mieter mit Tätigkeitsschwerpunkten im Bereich der Digitalisierung ergeben sich für alle Beteiligten positive Synergieeffekte. Der Stadtbaurat hob in seiner Rede die Relevanz von Gewerbegebieten in der Nähe der Innenstadt hervor, während der IHK-Präsident die gelungene Architektur mit der Klinkerfassade lobte, für die die Bühring Architekten GmbH verantwortlich ist.

23. April 2018 – Studie zum Büroimmobilienmarkt an Sekundärstandorten

Die BulwienGesa AG hat im Auftrag der DEMIRE - Deutsche Mittelstand Real Estate AG ihre aktuelle Studie „Büroimmobilienmarkt: Investmentchancen an Sekundärstandorten“ veröffentlicht. Die Studie vergleicht die Entwicklungen von insgesamt 31 deutschen Städten mit denen der A-Standorte. In Niedersachsen wurden lediglich Göttingen, Lüneburg und Osnabrück als Sekundärstandorte berücksichtigt.

Die Durchschnittsmiete hat sich im Zeitraum von 2008 bis 2017 in den untersuchten Standorten zwischen 0 % (Bonn) und über 40 % (Kempten) erhöht. Die A-Städte wiesen in dieser Zeitspanne eine Steigerung der durchschnittlichen Miete um 28 % auf. In den niedersächsischen Städten betrug die Mieterhöhung im Durchschnitt 21 % (9 % in Göttingen, 23 % Lüneburg und 31 % in Osnabrück).

Der Neubauanteil (Baujahre 2008 bis 2017) beträgt in Bezug auf den Gesamtbestand in Osnabrück analog den A-Städten 10 %. Lüneburg und Göttingen weisen mit 5 % bzw. 4 % einen deutlich geringeren Anteil auf.

Der Leerstand hat sich seit 2008 in fast allen untersuchten Standorten reduziert. Während die Leerstandsquote in den A-Städten um 4,7 % Punkte zurückgegangen ist, konnten die niedersächsischen Städte lediglich Rückgänge von maximal einem Prozentpunkt (Lüneburg) verzeichnen. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Leerstandsquoten der drei Städte in 2008 mit durchschnittlich 3 % merklich geringer waren als in den A-Städten.

Der durchschnittliche Flächenumsatz innerhalb der 10-Jahres-Periode ist bezogen auf den Gesamtbestand in fast allen Sekundärstandorten geringer als in den A-Städten, die Quoten zwischen 3,2 % und 4,2 % aufweisen.

Der Investmentmarkt in den Sekundärstandorten hat sich in der letzten Zeit belebt, was sich in den reduzierten Nettoanfangsrenditen widerspiegelt. In allen untersuchten Städten sind die Renditen 2017 zwischen 10 und 90 Basispunkten gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen und weisen eine Spanne von 4,2 % bis 7,0 % auf. Die durchschnittliche Nettoanfangsrendite in den A-Städten lag 2017 bei lediglich 3,2 %.

Die Einzelergebnisse der Studie werden in der u. a. Tabelle mit den Daten des Braunschweiger Büroimmobilienmarktes zusammengeführt, die aus eigenen Erhebungen stammen. Der Mittelwert für Niedersachsen ergibt sich aus den Städten Göttingen, Lüneburg und Osnabrück. Bei den in der Studie untersuchten Standorten der Kategorie C (analog Braunschweig) handelt es sich um Darmstadt, Freiburg, Osnabrück, Potsdam, Regensburg, Rostock und Wuppertal.

14. März 2018 – Bürostandorte im Süden der Stadt

Rund 100 Gäste folgten der Einladung der Altmeppen Gesellschaft für Immobilienbewertung und -beratung mbH (Altmeppen GmbH) am 1. März 2018, um sich über die aktuellen Entwicklungen auf dem Braunschweiger Büromarkt zu informieren. Der thematische Schwerpunkt der Veranstaltung lag in diesem Jahr auf den Bürostandorten im Süden der Stadt. Nach der Begrüßung durch Stephan Lechelt, Geschäftsführer der Altmeppen GmbH, sowie den Grußworten des Hausherrn Carsten Ueberschär, Direktionsleiter der Volksbank BraWo in Braunschweig, und des Wirtschaftsdezernenten der Stadt Braunschweig, Gerold Leppa, kamen die Referenten zu Wort.

Zum Auftakt stellte Herr Lechelt den Büromarktbericht 2018 für Braunschweig vor und präsentierte die aktuellen Ergebnisse. Neben steigenden Mieten sind der weiter abnehmende Leerstand und eine prall gefüllte Planungspipeline für Büroobjekte die wesentlichen Erkenntnisse aus der Fortschreibung des Marktberichts. Da der Leerstand einen grenzwertigen Umfang erreicht hat, werden zukünftig neue Büroflächen benötigt.

Diesen Aspekt nahm Thorsten Warnecke, Leiter des Fachbereichs Stadtplanung und Umweltschutz der Stadt Braunschweig, in seinem Vortrag auf und stellte eine Reihe von Standorten im Stadtgebiet vor, welche für Büronutzungen entwickelt werden sollen. Dabei wies er auf das Potential des Ringgleises für solche Entwicklungen hin und gab einen Ausblick auf die Bahnstadt südlich des Hauptbahnhofes.

Im Anschluss präsentierte der Bund Deutscher Architekten (BDA) die Ergebnisse seines Workshops „Hotspots am Bürgerpark“. Drei Gruppen hatten Visionen über die Einbindung des Bürgerparks und die Nutzung der angrenzenden Bereiche entwickelt. Schwerpunktmäßig beschäftigen sich die Entwürfe mit dem Bereich westlich der Theodor-Heuss-Straße, wo sich die Architekten eine Magistrale zum Europaplatz als verbindendes Element für die umgebende Bebauung mit einem urbanen Quartier vorstellen. Die Verdichtung der aktuell gering ausgenutzten Flächen rund um den Alten Bahnhof birgt somit ein erhebliches Potential.

Dass die Umsetzung solcher Ideen vor allem Zeit braucht, brachte Herr Körber von der ARTmax Verwaltung GmbH den Zuhörern näher. Am Beispiel des Büssing-Hofes und des ARTmax schilderte er aus der Sicht des Eigentümers den Entwicklungsprozess von den Anfängen bis in die Gegenwart. Sein Ausblick in die Zukunft griff das Thema der Verdichtung auf, welche seinerseits durch Aufstockungen und Neubauten im ARTmax realisiert werden soll.

Die große Teilnehmerresonanz und viele positive Rückmeldungen spiegeln wider, dass die Marktteilnehmer an aktuellen Informationen und neuen Denkanstößen interessiert sind.

Stephan Körber (ARTmax Verwaltung GmbH), Nicolai Richter (Ahola Architekten BDA), Gerold Leppa (Stadt Braunschweig), Stephan Lechelt (Altmeppen GmbH), Peter von Klitzing (Welp von Klitzing BDA), Katja Necker (KPN Architekten BDA), Thorsten Warnecke (Stadt Braunschweig), Carsten Ueberschär (Volksbank BraWo)

9. März 2018 – Überregionale Berichterstattung zum Büromarkt Braunschweig

Im Rahmen eines Specials über Nordeutschland in der Immobilienzeitung wurde von Herrn Feldhaus der Büromarkt unserer Löwenstadt mit Bezug auf den Büromarktbericht 2018 ausführlich vorgestellt.

7. März 2018 – Business Center III im BraWoPark

Der BraWoPark am Hauptbahnhof soll um ein drittes Hochhaus erweitert werden. Die ursprüngliche Planung für das Business Center III (BC III) wurde aufgrund der guten Nachfrage nach neuwertigen Büroflächen durch die Volksbank BraWo Projekt GmbH und die Architekten Reichel + Stauth überarbeitet. In Anknüpfung an die Gestaltungsprinzipien der beiden vorhandenen Hochhäuser wird das BC III in einen viergeschossigen Sockelbau und einen Turm mit 19 Etagen gegliedert, die in Summe ca. 22.000 m² Bruttogrundfläche umfassen.

Unter dem Objekt wird eine Tiefgarage mit 110 Stellplätzen und einer Anbindung an das BC II errichtet. Die Sockelgeschosse sollen u. a. mit Konferenz- und Schulungsräumen sowie einer Cafeteria ausgebaut werden. Der Turmbau weist je Regelgeschoss eine vermietbare Fläche von ca. 650 m² auf, die in zwei Mietbereiche aufgeteilt werden kann. Im 17. Obergeschoss ist eine Nutzung als Konferenzbereich geplant. Für die Umsetzung des Vorhabens muss der Bebauungsplan geändert werden. Es wird davon ausgegangen, dass der Verwaltungsausschuss Mitte April 2018 eine entsprechende Entscheidung trifft. Das BC III komplettiert somit das städtebauliche Ensemble des BraWoParks und stärkt den Teilmarkt „Stadt Süd“ mit weiteren Büroflächen im aktuellen Standard.


5. März 2018 – Artikel Braunschweiger Zeitung

Der Redakteur Jörn Stachura hat einen Artikel zum Erscheinen des Büromarktberichts 2018 und den Entwicklungen auf dem Braunschweiger Büromarkt verfasst, der am 3. März 2018 in der Braunschweiger Zeitung veröffentlicht wurde.


1. März 2018 – Büromarktbericht 2018

Der Büromarktbericht Braunschweig 2018 wurde von der Altmeppen • Gesellschaft für Immobilienbewertung und -beratung mbH (kurz: Altmeppen GmbH) am 1. März 2018 im Rahmen der Veranstaltung „Büromarkt Braunschweig – Standorte im Süden der Stadt“ vor 100 Besuchern offiziell vorgestellt. „Es ist uns ein persönliches Anliegen, auch für das vergangene Jahr die Entwicklungen auf dem Büroimmobilienmarkt in unserer Löwenstadt nachzuzeichnen und die Ergebnisse den Marktteilnehmern zur Verfügung zu stellen“, äußert sich Herr Dipl.-Ing. Stephan Lechelt als Geschäftsführer der Altmeppen GmbH zur Motivation für die erneute Erstellung des Marktberichts.

Der Büromarktbericht für Braunschweig fußt weiterhin auf der kontinuierlichen Datenfortschreibung innerhalb des letzten Jahres. Im Stadtgebiet von Braunschweig sind aufgrund der umfangreichen Fertigstellungen etwas mehr als 2,1 Millionen m² Büroflächen gelegen. Die Eigennutzerquote liegt stabil bei rund 60 %, so dass auf den Vermietungsmarkt rund 900.000 m² entfallen. Der Leerstand wurde zum Jahresende 2017 mit rund 46.000 m² (2016: 55.000 m²) ermittelt, was bezogen auf die Gesamtfläche einer Quote von 2,2 % entspricht. Im Jahr 2017 wurden rund 26.000 m² Bürofläche neu erstellt. Aktuell sind gut 20.000 m² im Bau. Dafür ist die Pipeline der geplanten Objekte mit ca. 75.000 m² gut gefüllt.

Die durchschnittliche Bestandsmiete hat sich um 20 Cent auf 7,80 €/m² nettokalt im Monat erhöht und basiert auf mehr als 150 Objekten, die über ein Drittel des Vermietungsmarktes widerspiegeln. Die meisten Mieten liegen zwischen 6,10 €/m² und 10,90 €/m². Bei den Neuvermietungen betrug die Durchschnittsmiete 8,50 €/m², 10 % über dem allgemeinen Mietniveau. Beim Umsatz konnten 38.000 m² sicher ermittelt werden, gut 25 % mehr als im Vorjahr.

Der Investmentumsatz betrug 2017 lediglich rund 15 Millionen €, ein Rückgang von 50 % gegenüber 2016. Es wurden 7 Objekte mit einer Fläche von 8.000 m² veräußert, was zu einem mittleren Kaufpreis von rund 1.800 €/m² führte.

Fazit: Der Büromarkt Braunschweig hat sich 2017 insgesamt positiv entwickelt.

Der Leerstand hat einen Stand erreicht, der als grenzwertig eingeschätzt wird. Da freie Flächen in den geforderten Qualitäten nicht im ausreichenden Maße zur Verfügung stehen, ist die Bewegungsfreiheit der Mieter eingeschränkt. Die steigenden Mieten spiegeln dies wider und es ist davon auszugehen, dass es aufgrund der begrenzten Neubautätigkeit bei einer weiter vorhandenen Nachfrage zu einem weiter steigenden Mietpreisniveau kommt. Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept der Stadt Braunschweig soll in diesem Jahr vom Rat verabschiedet werden und wird Entwicklungspotentiale für den Büromarkt aufzeigen. Der im Marktbericht explizit vorgestellte Bereich südlich des Europaplatzes ist nach Ansicht der Altmeppen GmbH der CBD (Central Business District) im Herzen der Löwenstadt, dessen Chancen in die Realität umgesetzt werden sollten.

13. Februar 2018 – Batterieforschungszentrum kommt nach Braunschweig

Die Fraunhofer-Gesellschaft wird das neue Zentrum für Energiespeicher-Forschung am Forschungsflughafen Braunschweig-Wolfsburg ansiedeln. In einem umfangreichen Prozess zur Standortauswahl, in dem etwa 20 Grundstücke und Objekte involviert waren, hat die räumliche Nähe zur Technischen Universität Braunschweig den Ausschlag gegeben. Im Zuge der Kooperation mit der Battery-Lab-Factory der TU Braunschweig sollen in den nächsten Jahren 60 Mio. € investiert werden und etwa 100 Arbeitsplätze entstehen. Damit setzte sich der Standort Braunschweig gegen weitere Mitbewerber, u. a. aus den Landkreisen Peine und Helmstedt durch, wo die Enttäuschung über die verpasste Chance einer regionalen Lösung entsprechend groß war.

8. Februar 2018 – gif-Büromarkterhebung 2017

Die Kompetenzgruppe „Immobilienmarkt-Research“ der gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e.V. hat ihre Büromarkterhebung für das Jahr 2017 vorgelegt: Die Büromärkte in den 13 untersuchten Städten haben sich insgesamt weiter sehr gut entwickelt. Mehr Umsatz, höhere Mieten und weniger Leerstände sind analog zum Vorjahr die wesentlichen Merkmale. Die nach A- und B-Standorten differenzierten Daten weisen tendenziell überwiegend vergleichbare Entwicklungen auf. In den sechs B-Städten Bonn, Hannover, Heidelberg, Leipzig, Ludwigshafen und Mannheim wurden 2017 insgesamt etwa 565.000 m² Bürofläche umgesetzt. Gegenüber dem Vorjahr erneut ein deutliches Plus von etwa 60.0000 m² (+ 11 %). Die Leerstandsquote ist dagegen von 4,7 % auf 4,3 % weiter zurückgegangen, so dass noch ca. 720.000 m² den Märkten zur Vermietung zur Verfügung stehen. Bei den Mieten ist in Hannover die Spitzenmiete 15 €/m² stabil geblieben. Die Durchschnittsmiete ist in der Landeshauptstadt dagegen um 13 % auf 11,30 €/m² gestiegen. Nachdem sich das Fertigstellungsvolumen in den B-Standorten 2016 auf rund 105.000 m² mehr als halbiert hatte, wurden 2017 nur noch rund 100.000 m² fertiggestellt. Für dieses Jahr werden Fertigstellungen von leicht über 200.000 m² in den sechs Städten erwartet.

6. Februar 2018 – Catella Investmentanalyse 2018 Büro

Catella-Research unter der Leitung von Dr. Thomas Beyerle hat auch in diesem Jahr wieder die Investmentlandkarte für Büroimmobilien Deutschland veröffentlicht. Insgesamt wurden 76 Standorte auf die Kriterien Spitzenmiete und Spitzenanfangsrendite hin untersucht und der jeweilige Trend für die kommenden sechs Monate dargestellt. Die Ergebnisse spiegeln einen Anstieg der Mieten vor allem in den A- und B-Standorten sowie einen leicht gebremsten Rückgang bei den Renditen wider. Der Fokus der Investoren ist weiterhin bei den A- und B-Standorten geblieben. Eine deutliche Belebung der Investmentmärkte in den C- und D-Standorten konnten die Experten von Catella nicht feststellen.

Für Braunschweig als D-Standort wird eine Spitzenmiete von 12,00 €/m² veröffentlicht, die sich im nächsten halben Jahr stabil entwickeln soll. Auch bei der Spitzenanfangsrendite wird von einem stabilen Trend auf Basis von 6,5 % ausgegangen. Im Vergleich zu den übrigen D-Standorten liegt Braunschweig bei der Spitzenmiete 16 % über dem Durchschnitt von 10,31 €/m². Innerhalb der vergangenen 12 Monate wurde ein durchschnittlicher Mietanstieg in den D-Standorten von lediglich 0,6 % registriert, signifikant weniger als in den übrigen Lagen. Die Spitzenanfangsrendite liegt in den D-Standorten mit durchschnittlich 6,98 % nur 4 Basispunkte unter dem Vorjahreswert. Auch in diesem Vergleich hat Braunschweig somit ein überdurchschnittlich hohes Preisniveau.

31. Januar 2018 – Erweiterung Einstein-Bau

Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) wird ihren Hauptsitz an der Bundesallee erweitern. Der markante Einstein-Bau aus dem Jahr 2001 erhält einen westlichen Gebäudeflügel, in dem auf rund 1.700 m² für die Wissenschaftler der Abteilung „Optik“ zusätzliche Labore und Messräume eingerichtet werden. Der Entwurfsplanung des Staatlichen Baumanagements Braunschweig wurde im April 2017 zugestimmt. Ein Auftrag zur Planung des Erweiterungsbaus soll Anfang 2020 vergeben werden. Mit der Fertigstellung wird 2023 gerechnet. Das Labor- und Bürogebäude war ursprünglich symmetrisch geplant und wurde aus Kostengründen zum damaligen Zeitpunkt nur zum Teil errichtet. Die Investitionen belaufen sich auf insgesamt 20,8 Mio. €.

26. Januar 2018 – Neuer Mieter im Panther Business Center

Zum Mai 2018 wird das IT-Entwicklungsunternehmen NORDSYS GmbH seinen neuen Hauptsitz in den ehemaligen "Pantherwerken" beziehen und ihren aktuellen Standort in den ehemaligen Mannschaftsunterkünften in der Mars-la-Tour- Kaserne am Altewiekring verlassen. „Wir konnten unseren Mitarbeiterstamm innerhalb eines Jahres von 28 auf 42 Experten vergrößern und benötigen eine auf weiteres Wachstum ausgelegte Betriebsfläche. Zudem konnten wir auch international, speziell in den USA und in den asiatischen Märkten, unsere V2X-Produkte erfolgreich etablieren, so dass weiteres personelles Wachstum im Laufe des Jahres erwartet wird“, erläuterte der Geschäftsführer Sascha Hummel. Da bis 2020 von einer personellen Expansion auf 70 Mitarbeiter ausgegangen wird, wurden rund 1.500 m² Büroflächen im Panther Business Center am Mittelweg angemietet. Die Flächen wurden vorher von der GOM - Gesellschaft für optische Messtechnik mbH genutzt, die im vergangenen Jahr ihren Neubau in Rüningen bezogen hat.

24. Januar 2018 – Umbau ehemaliges Kreiswehrersatzamt

Seit über vier Jahren steht das ehemalige Kreiswehrersatzamt an der Grünewaldstraße im Östlichen Ringgebiet nun schon leer. Im letzten Jahr wurde seitens des Niedersächsischen Finanzministeriums bekannt gegeben, dass das Gebäude ab 2018 für die Landesschulbehörde umgebaut werden solle. Aufgrund von zusätzlichen Raumbedürfnissen der zukünftigen Nutzerin und den damit verbundenen Umplanungen wird dieser Zeitplan nicht zu halten sein, so dass der Umbau der denkmalgeschützten Immobilie bis 2020 nicht realisiert werden kann. Bevor die Mitarbeiter der Behörde von den derzeitigen Standorten am Bohlweg und der Wilhelmstraße gemeinsam in die Grünewaldstraße ziehen, erfolgt kurzfristig ein Teilumzug in das Behördenzentrum an der Husarenstraße. Die Flächen im Gebäude der ehemaligen Bezirksregierung am Bohlweg müssen im Frühjahr 2018 geräumt werden, da diese vom Oberlandesgericht genutzt werden sollen.

22. Januar 2018 – Neubau an der Thiedestraße

Im Süden der Stadt entsteht an der Thiedestraße eine moderne Immobilie für Büro- und Praxisflächen. Auf drei Etagen werden an der Hauptstraße des Stadtteils Rüningen insgesamt rund 1.100 m² Fläche im Laufe des Jahres 2018 geschaffen. Das Objekt ist barrierefrei mit Fahrstuhl konzipiert und verfügt neben oberirdischen Stellplätzen über eine Tiefgarage.

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