Büro­immobilien­markt Braunschweig

Aktuelleszum Büromarkt

„In dieser Stadt bewegt sich was“

8. November 2018 – Neuer Mieter in der Kaiserstraße 18

Die Braunschweiger Beratungsstelle von pro familia wird zukünftig 310 m² Bürofläche im ehemaligen Verwaltungstrakt der Lebenshilfe in der Kaiserstraße 18 nutzen. Bei dem im rückwärtigen Teil des Grundstücks gelegenen Gebäude handelt es sich um einen ehemaligen Bunker, der für eine Büronutzung umgebaut wurde. Die Fläche war vakant, da die Lebenshilfe nun ihren Neubau an der Fabrikstraße bezogen hat. Der Umzug von pro familia aus den Räumen im Gesundheitsamt der Stadt Braunschweig an der Hamburger Straße war wegen geplanter Sanierungsarbeiten und dem gestiegenen Eigenbedarf der Behörde notwendig geworden.


28. September 2018 – Nachlese ImmobilienWerkstatt "Büro" 2018

Die zum zweiten Mal veranstaltete Immobilienwerkstatt „Büro“ am 30. August 2018 war mit über 100 Teilnehmern wieder ein voller Erfolg! Wir haben sehr viele positive Rückmeldungen zu den Referenten und Werkstätten erhalten. Die ImmobilienWerkstatt hat nicht nur in der regionalen Berichterstattung Niederschlag gefunden, sondern wurde sogar deutschlandweit beachtet. Für alle, die leider nicht dabei sein konnten, haben wir die Immobilienwerkstatt „Büro“ zum Nachlesen zusammengefasst. Sie finden im downloadbaren Dokument alle Impulsvorträge und die Kontaktdaten der einzelnen Referenten, Pressemeldungen sowie einige Impressionen.

25. September 2018 – Umbau Wohnheim Freisestraße

Das ehemalige Schwesternwohnheim des städtischen Klinikums Holwedestraße wird im Zuge der Erweiterung des benachbarten Georg-Eckert-Instituts für internationale Schulbuchforschung in ein Bürogebäude für mehr als 120 MitarbeiterInnen umgebaut. Das sechsgeschossige Gebäude an der Freisestraße hat eine Fläche von rund 3.000 m² und soll u. a. vom Zentrum für digitale Schulbuchforschung ab Ende 2019 genutzt werden. Zusammen mit dem angrenzenden Bibliotheksneubau werden 13 Mio. € in die Erweiterung des Institutsstandorts investiert. Der Teilmarkt „Stadt West“ wird somit um ein innenstadtnahes Objekt erweitert.


5. September 2018 – ImmobilienWerkstatt "Büro"

Der Redakteur der Braunschweiger Zeitung Jörn Stachura hat in einem Artikel wieder über die von der Altmeppen GmbH ausgerichtete Immobilienwerkstatt "Büro" und die aktuelle Lage auf dem Braunschweiger berichtet.


4. September 2018 – 2. ImmobilienWerkstatt "Büro"

Zum zweiten Mal fand am 30. August 2018 die von der Altmeppen Gesellschaft für Immobilienbewertung und -beratung mbH initiierte ImmobilienWerkstatt „Büro“ statt. Mit 120 Teilnehmern war die Veranstaltung komplett ausgebucht. Die Gäste konnten sich nach der Begrüßung durch Stephan Lechelt, Geschäftsführer der Altmeppen GmbH, und dem Grußwort von Gerold Leppa, Wirtschaftsdezernent der Stadt Braunschweig, über insgesamt vier Impulsvorträge rund um die Büroimmobilie freuen.

Thematisch leiteten die Vorträge der Referenten die eigentlichen Werkstätten ein, in denen die Themen „Investment“, „Technik“, „Recht“ und „Marketing“ diskutiert wurden. Neben den Herren Jan Laubach (iwb Ingenieurgesellschaft) und Andreas Jahr (Kanzlei Appelhagen) aus Braunschweig waren auch Andreas Schulten (bulwiengesa) und Markus Melzer (Staub Berlin) als Referenten aus Berlin angereist.

Das Besondere an der Veranstaltung: Die Werkstätten fanden wieder zeitgleich in verschiedenen Räumen statt. Somit konnten die Themen in kleineren Kreisen ausführlich behandelt und diskutiert werden. Resümierend lässt sich kurz und prägnant festhalten: „Transparente Immobilienmärkte sind manchmal eine Illusion“, „Die Effizienz von Büroimmobilien zeigt sich in der Nutzungsphase“, „Bei hoher Nachfrage werden nur noch die rechtlichen Dealbreaker geprüft“ und „Marketing für Immobilien fängt vor dem Namen an“. Auch in seiner zweiten Auflage hat sich das Konzept der ImmobilienWerkstatt bewährt, was durch die Teilnehmer beim abschließenden Networking bestätigt wurde. Die ImmobilienWerkstatt „Büro“ hat sich als Plattform für den Austausch der Marktteilnehmer und als Denkanstoß für die vielfältigen und interdisziplinären Themen der Immobilienwirtschaft etabliert. Auch Gerold Leppa begrüßte in seiner Funktion als Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH das Engagement der Altmeppen GmbH, eine solche Veranstaltung erneut realisiert zu haben.

Die ImmobilienWerkstatt wurde in Kooperation mit der Braunschweig Zukunft ausgerichtet und zudem durch die ARTmax Verwaltung, die Braunschweigische Landessparkasse, BS Energy, Engel & Völkers Commercial, nowo-Immobilien und die Öffentlichen Facility Management unterstützt.


29. August 2018 – Neuer Mieter im Konrad-Koch-Quartier

Im ehemaligen City-Point wird ab dem kommenden Jahr das Jugendamt der Stadt Braunschweig einen neuen Standort eröffnen. Ein Teil des Fachbereiches Kinder, Jugend und Familie wird nach Fertigstellung der Umbauarbeiten im 1. Halbjahr 2019 eine gut 1.200 m² große Mietfläche im 3. Obergeschoss des Gebäudes beziehen. Neben Raum für 32 Arbeitsplätze wird ein rund 200 m² großer Sitzungssaal für bis zu 100 Teilnehmer entstehen. Der zusätzliche Flächenbedarf des Fachbereiches und der nicht mehr adäquate Standard der Büros am Eiermarkt waren Ausgangspunkte für die Anmietung. Die bisher am Cyriaksring 10 angemieteten Flächen werden leer gezogen. Neben der zentralen Lage sprachen die Grundrissgestaltung und die vorhandene Infrastruktur für die Fläche im neuen Konrad-Koch-Quartier. Laut Auskunft der Eigentümerin DC Values ist das Objekt mit Rewe im Erdgeschoss, Decathlon in Etage 1 und 2 und dem Jugendamt im 3. Obergeschoss nahezu vollständig vermietet. Die Stadt Braunschweig ist somit im laufenden Jahr eine bedeutende Stütze für den Büroflächenumsatz in der Löwenstadt.

4. Juli 2018 – Neuer Mieter in der Friedrich-Seele-Straße 7

Die Stadt Braunschweig hat einen Mietvertrag über annähernd 2.300 m² Bürofläche im Gebäude Friedrich-Seele-Straße 7 abgeschlossen. Die Renovierung der Immobilie in der Fallersleber Straße 1 machen es notwendig, dass die Abteilung für Bürgerangelegenheiten interimsweise ihren angestammten Standort verlässt. Ausgehend vom geplanten Umzugstermin im Sommer 2018 und der geschätzten Dauer für die Renovierungsarbeiten wird das Bürgeramt Ende 2020 / Anfang 2021 wieder an die Fallersleber Straße zurückkehren. Das Objekt in der Friedrich-Seele-Straße wird u. a. durch die Deutsche Telekom AG genutzt und von der STRABAG Property and Facility Services GmbH verwaltet.


2. Juli 2018 – Immobilienwerkstatt "Büro"

Als Plattform zur Information und zum Austausch von Marktteilnehmern und Immobilieninteressierten veranstaltet die Altmeppen GmbH in Kooperation mit der Braunschweig Zukunft GmbH am 30. August 2018 zum zweiten Mal die ImmobilienWerkstatt „Büro“. Neben vier kurzen Fachvorträgen rund um die Büroimmobilie sind thematische Werkstätten vorgesehen, in denen die Besucher mit den Referenten und Experten diskutieren können. Als Referenten konnten in diesem Jahr Andreas Schulten von bulwiengesa (Investment), Jan Laubach von der iwb Ingenieurgesellschaft (Bau und Betrieb), Andreas Jahr von Appelhagen (Recht) und Markus Melzer von Staub Berlin (Marketing) gewonnen werden. Da die Plätze begrenzt sind, wenden sich Interessierte bitte für eine Einladung direkt an die Altmeppen GmbH (Tel. 0531 8011683, E-Mail: immobilienwerkstatt@altmeppen.de).

Die Immobilienwerkstatt wird von der ARTmax Verwaltung, der Braunschweigischen Landessparkasse, BS Energy, Engel & Völkers Commercial, nowo-Immobilien und der Öffentlichen Facility Management unterstützt.


18. Juni 2018 – Integriertes Stadtentwicklungskonzept

Nun ist es endlich da! Nach dem breit angelegten Erhebungs- und Diskussionsprozess „Denk Deine Stadt!“ hat die wurde seitens der Stadt Braunschweig das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Braunschweig 2030 (ISEK) vorgelegt. Das ISEK soll Antworten auf die Frage geben, wohin sich Braunschweig in den nächsten 12 Jahren entwickeln soll. Insgesamt wurden fünf Leitziele mit 26 Rahmenprojekten herausgearbeitet. Für die Büroimmobilienwirtschaft ist insbesondere das Leitziel 1 „Die Stadt kompakt weiterbauen“ von besonderer Bedeutung, da sich zukünftig an der Maxime „Innen- vor Außenentwicklung“ orientiert werden soll. Der Büromarktbericht wird neben dem Gewerbeflächenentwicklungskonzept und dem Baulandkataster als aktuelle Grundlage zur Erreichung des Leitzieles benannt. Das Integrierte Flächenmanagement soll den zukünftigen Flächenbedarf ermitteln und sicherstellen, dass ausreichend Flächen auch zukünftig für unterschiedliche Nutzungen zur Verfügung stehen. Die Bahnstadt hinter dem Hauptbahnhof und das Europaviertel, ausgehend vom Europaplatz entlang der Theodor-Heuss-Straße, wurden als eigene Rahmenprojekte definiert, welche für die Entwicklung von zukünftigen Büroflächen in Braunschweig von maßgeblicher Bedeutung sind. Das ISEK bietet somit Eigentümern, Mietern und Investoren einen guten Anhaltspunkt, in welchen Bereichen und wohin sich der Büroimmobilienmarkt in der Löwenstadt in der näheren Zukunft entwickeln kann.

31. Mai 2018 – Offizielle Einweihung IT-Campus Westbahnhof

Der neue Firmensitz der Netzlink Informationstechnik GmbH wurde schon zu Beginn des Jahres bezogen. Nun erfolgte im Beisein von Stadtbaurat Hans-Georg Leuer und IHK-Präsident Helmut Streiff die offizielle Einweihung der ca. 3.200 m² großen Immobilie am Westbahnhof durch die drei Geschäftsführer Harald Lies, Tamara Ostermann und Sven-Ove Wähling. Neben den gut 90 Mitarbeitern der Firma Netzlink wird der IT-Campus außerdem von acht weiteren Unternehmen mit ca. 60 Mitarbeitern genutzt. Durch die gezielte Auswahl der Mieter mit Tätigkeitsschwerpunkten im Bereich der Digitalisierung ergeben sich für alle Beteiligten positive Synergieeffekte. Der Stadtbaurat hob in seiner Rede die Relevanz von Gewerbegebieten in der Nähe der Innenstadt hervor, während der IHK-Präsident die gelungene Architektur mit der Klinkerfassade lobte, für die die Bühring Architekten GmbH verantwortlich ist.

23. April 2018 – Studie zum Büroimmobilienmarkt an Sekundärstandorten

Die BulwienGesa AG hat im Auftrag der DEMIRE - Deutsche Mittelstand Real Estate AG ihre aktuelle Studie „Büroimmobilienmarkt: Investmentchancen an Sekundärstandorten“ veröffentlicht. Die Studie vergleicht die Entwicklungen von insgesamt 31 deutschen Städten mit denen der A-Standorte. In Niedersachsen wurden lediglich Göttingen, Lüneburg und Osnabrück als Sekundärstandorte berücksichtigt.

Die Durchschnittsmiete hat sich im Zeitraum von 2008 bis 2017 in den untersuchten Standorten zwischen 0 % (Bonn) und über 40 % (Kempten) erhöht. Die A-Städte wiesen in dieser Zeitspanne eine Steigerung der durchschnittlichen Miete um 28 % auf. In den niedersächsischen Städten betrug die Mieterhöhung im Durchschnitt 21 % (9 % in Göttingen, 23 % Lüneburg und 31 % in Osnabrück).

Der Neubauanteil (Baujahre 2008 bis 2017) beträgt in Bezug auf den Gesamtbestand in Osnabrück analog den A-Städten 10 %. Lüneburg und Göttingen weisen mit 5 % bzw. 4 % einen deutlich geringeren Anteil auf.

Der Leerstand hat sich seit 2008 in fast allen untersuchten Standorten reduziert. Während die Leerstandsquote in den A-Städten um 4,7 % Punkte zurückgegangen ist, konnten die niedersächsischen Städte lediglich Rückgänge von maximal einem Prozentpunkt (Lüneburg) verzeichnen. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Leerstandsquoten der drei Städte in 2008 mit durchschnittlich 3 % merklich geringer waren als in den A-Städten.

Der durchschnittliche Flächenumsatz innerhalb der 10-Jahres-Periode ist bezogen auf den Gesamtbestand in fast allen Sekundärstandorten geringer als in den A-Städten, die Quoten zwischen 3,2 % und 4,2 % aufweisen.

Der Investmentmarkt in den Sekundärstandorten hat sich in der letzten Zeit belebt, was sich in den reduzierten Nettoanfangsrenditen widerspiegelt. In allen untersuchten Städten sind die Renditen 2017 zwischen 10 und 90 Basispunkten gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen und weisen eine Spanne von 4,2 % bis 7,0 % auf. Die durchschnittliche Nettoanfangsrendite in den A-Städten lag 2017 bei lediglich 3,2 %.

Die Einzelergebnisse der Studie werden in der u. a. Tabelle mit den Daten des Braunschweiger Büroimmobilienmarktes zusammengeführt, die aus eigenen Erhebungen stammen. Der Mittelwert für Niedersachsen ergibt sich aus den Städten Göttingen, Lüneburg und Osnabrück. Bei den in der Studie untersuchten Standorten der Kategorie C (analog Braunschweig) handelt es sich um Darmstadt, Freiburg, Osnabrück, Potsdam, Regensburg, Rostock und Wuppertal.

14. März 2018 – Bürostandorte im Süden der Stadt

Rund 100 Gäste folgten der Einladung der Altmeppen Gesellschaft für Immobilienbewertung und -beratung mbH (Altmeppen GmbH) am 1. März 2018, um sich über die aktuellen Entwicklungen auf dem Braunschweiger Büromarkt zu informieren. Der thematische Schwerpunkt der Veranstaltung lag in diesem Jahr auf den Bürostandorten im Süden der Stadt. Nach der Begrüßung durch Stephan Lechelt, Geschäftsführer der Altmeppen GmbH, sowie den Grußworten des Hausherrn Carsten Ueberschär, Direktionsleiter der Volksbank BraWo in Braunschweig, und des Wirtschaftsdezernenten der Stadt Braunschweig, Gerold Leppa, kamen die Referenten zu Wort.

Zum Auftakt stellte Herr Lechelt den Büromarktbericht 2018 für Braunschweig vor und präsentierte die aktuellen Ergebnisse. Neben steigenden Mieten sind der weiter abnehmende Leerstand und eine prall gefüllte Planungspipeline für Büroobjekte die wesentlichen Erkenntnisse aus der Fortschreibung des Marktberichts. Da der Leerstand einen grenzwertigen Umfang erreicht hat, werden zukünftig neue Büroflächen benötigt.

Diesen Aspekt nahm Thorsten Warnecke, Leiter des Fachbereichs Stadtplanung und Umweltschutz der Stadt Braunschweig, in seinem Vortrag auf und stellte eine Reihe von Standorten im Stadtgebiet vor, welche für Büronutzungen entwickelt werden sollen. Dabei wies er auf das Potential des Ringgleises für solche Entwicklungen hin und gab einen Ausblick auf die Bahnstadt südlich des Hauptbahnhofes.

Im Anschluss präsentierte der Bund Deutscher Architekten (BDA) die Ergebnisse seines Workshops „Hotspots am Bürgerpark“. Drei Gruppen hatten Visionen über die Einbindung des Bürgerparks und die Nutzung der angrenzenden Bereiche entwickelt. Schwerpunktmäßig beschäftigen sich die Entwürfe mit dem Bereich westlich der Theodor-Heuss-Straße, wo sich die Architekten eine Magistrale zum Europaplatz als verbindendes Element für die umgebende Bebauung mit einem urbanen Quartier vorstellen. Die Verdichtung der aktuell gering ausgenutzten Flächen rund um den Alten Bahnhof birgt somit ein erhebliches Potential.

Dass die Umsetzung solcher Ideen vor allem Zeit braucht, brachte Herr Körber von der ARTmax Verwaltung GmbH den Zuhörern näher. Am Beispiel des Büssing-Hofes und des ARTmax schilderte er aus der Sicht des Eigentümers den Entwicklungsprozess von den Anfängen bis in die Gegenwart. Sein Ausblick in die Zukunft griff das Thema der Verdichtung auf, welche seinerseits durch Aufstockungen und Neubauten im ARTmax realisiert werden soll.

Die große Teilnehmerresonanz und viele positive Rückmeldungen spiegeln wider, dass die Marktteilnehmer an aktuellen Informationen und neuen Denkanstößen interessiert sind.

Stephan Körber (ARTmax Verwaltung GmbH), Nicolai Richter (Ahola Architekten BDA), Gerold Leppa (Stadt Braunschweig), Stephan Lechelt (Altmeppen GmbH), Peter von Klitzing (Welp von Klitzing BDA), Katja Necker (KPN Architekten BDA), Thorsten Warnecke (Stadt Braunschweig), Carsten Ueberschär (Volksbank BraWo)

9. März 2018 – Überregionale Berichterstattung zum Büromarkt Braunschweig

Im Rahmen eines Specials über Nordeutschland in der Immobilienzeitung wurde von Herrn Feldhaus der Büromarkt unserer Löwenstadt mit Bezug auf den Büromarktbericht 2018 ausführlich vorgestellt.

7. März 2018 – Business Center III im BraWoPark

Der BraWoPark am Hauptbahnhof soll um ein drittes Hochhaus erweitert werden. Die ursprüngliche Planung für das Business Center III (BC III) wurde aufgrund der guten Nachfrage nach neuwertigen Büroflächen durch die Volksbank BraWo Projekt GmbH und die Architekten Reichel + Stauth überarbeitet. In Anknüpfung an die Gestaltungsprinzipien der beiden vorhandenen Hochhäuser wird das BC III in einen viergeschossigen Sockelbau und einen Turm mit 19 Etagen gegliedert, die in Summe ca. 22.000 m² Bruttogrundfläche umfassen.

Unter dem Objekt wird eine Tiefgarage mit 110 Stellplätzen und einer Anbindung an das BC II errichtet. Die Sockelgeschosse sollen u. a. mit Konferenz- und Schulungsräumen sowie einer Cafeteria ausgebaut werden. Der Turmbau weist je Regelgeschoss eine vermietbare Fläche von ca. 650 m² auf, die in zwei Mietbereiche aufgeteilt werden kann. Im 17. Obergeschoss ist eine Nutzung als Konferenzbereich geplant. Für die Umsetzung des Vorhabens muss der Bebauungsplan geändert werden. Es wird davon ausgegangen, dass der Verwaltungsausschuss Mitte April 2018 eine entsprechende Entscheidung trifft. Das BC III komplettiert somit das städtebauliche Ensemble des BraWoParks und stärkt den Teilmarkt „Stadt Süd“ mit weiteren Büroflächen im aktuellen Standard.


5. März 2018 – Artikel Braunschweiger Zeitung

Der Redakteur Jörn Stachura hat einen Artikel zum Erscheinen des Büromarktberichts 2018 und den Entwicklungen auf dem Braunschweiger Büromarkt verfasst, der am 3. März 2018 in der Braunschweiger Zeitung veröffentlicht wurde.


1. März 2018 – Büromarktbericht 2018

Der Büromarktbericht Braunschweig 2018 wurde von der Altmeppen • Gesellschaft für Immobilienbewertung und -beratung mbH (kurz: Altmeppen GmbH) am 1. März 2018 im Rahmen der Veranstaltung „Büromarkt Braunschweig – Standorte im Süden der Stadt“ vor 100 Besuchern offiziell vorgestellt. „Es ist uns ein persönliches Anliegen, auch für das vergangene Jahr die Entwicklungen auf dem Büroimmobilienmarkt in unserer Löwenstadt nachzuzeichnen und die Ergebnisse den Marktteilnehmern zur Verfügung zu stellen“, äußert sich Herr Dipl.-Ing. Stephan Lechelt als Geschäftsführer der Altmeppen GmbH zur Motivation für die erneute Erstellung des Marktberichts.

Der Büromarktbericht für Braunschweig fußt weiterhin auf der kontinuierlichen Datenfortschreibung innerhalb des letzten Jahres. Im Stadtgebiet von Braunschweig sind aufgrund der umfangreichen Fertigstellungen etwas mehr als 2,1 Millionen m² Büroflächen gelegen. Die Eigennutzerquote liegt stabil bei rund 60 %, so dass auf den Vermietungsmarkt rund 900.000 m² entfallen. Der Leerstand wurde zum Jahresende 2017 mit rund 46.000 m² (2016: 55.000 m²) ermittelt, was bezogen auf die Gesamtfläche einer Quote von 2,2 % entspricht. Im Jahr 2017 wurden rund 26.000 m² Bürofläche neu erstellt. Aktuell sind gut 20.000 m² im Bau. Dafür ist die Pipeline der geplanten Objekte mit ca. 75.000 m² gut gefüllt.

Die durchschnittliche Bestandsmiete hat sich um 20 Cent auf 7,80 €/m² nettokalt im Monat erhöht und basiert auf mehr als 150 Objekten, die über ein Drittel des Vermietungsmarktes widerspiegeln. Die meisten Mieten liegen zwischen 6,10 €/m² und 10,90 €/m². Bei den Neuvermietungen betrug die Durchschnittsmiete 8,50 €/m², 10 % über dem allgemeinen Mietniveau. Beim Umsatz konnten 38.000 m² sicher ermittelt werden, gut 25 % mehr als im Vorjahr.

Der Investmentumsatz betrug 2017 lediglich rund 15 Millionen €, ein Rückgang von 50 % gegenüber 2016. Es wurden 7 Objekte mit einer Fläche von 8.000 m² veräußert, was zu einem mittleren Kaufpreis von rund 1.800 €/m² führte.

Fazit: Der Büromarkt Braunschweig hat sich 2017 insgesamt positiv entwickelt.

Der Leerstand hat einen Stand erreicht, der als grenzwertig eingeschätzt wird. Da freie Flächen in den geforderten Qualitäten nicht im ausreichenden Maße zur Verfügung stehen, ist die Bewegungsfreiheit der Mieter eingeschränkt. Die steigenden Mieten spiegeln dies wider und es ist davon auszugehen, dass es aufgrund der begrenzten Neubautätigkeit bei einer weiter vorhandenen Nachfrage zu einem weiter steigenden Mietpreisniveau kommt. Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept der Stadt Braunschweig soll in diesem Jahr vom Rat verabschiedet werden und wird Entwicklungspotentiale für den Büromarkt aufzeigen. Der im Marktbericht explizit vorgestellte Bereich südlich des Europaplatzes ist nach Ansicht der Altmeppen GmbH der CBD (Central Business District) im Herzen der Löwenstadt, dessen Chancen in die Realität umgesetzt werden sollten.

13. Februar 2018 – Batterieforschungszentrum kommt nach Braunschweig

Die Fraunhofer-Gesellschaft wird das neue Zentrum für Energiespeicher-Forschung am Forschungsflughafen Braunschweig-Wolfsburg ansiedeln. In einem umfangreichen Prozess zur Standortauswahl, in dem etwa 20 Grundstücke und Objekte involviert waren, hat die räumliche Nähe zur Technischen Universität Braunschweig den Ausschlag gegeben. Im Zuge der Kooperation mit der Battery-Lab-Factory der TU Braunschweig sollen in den nächsten Jahren 60 Mio. € investiert werden und etwa 100 Arbeitsplätze entstehen. Damit setzte sich der Standort Braunschweig gegen weitere Mitbewerber, u. a. aus den Landkreisen Peine und Helmstedt durch, wo die Enttäuschung über die verpasste Chance einer regionalen Lösung entsprechend groß war.

8. Februar 2018 – gif-Büromarkterhebung 2017

Die Kompetenzgruppe „Immobilienmarkt-Research“ der gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e.V. hat ihre Büromarkterhebung für das Jahr 2017 vorgelegt: Die Büromärkte in den 13 untersuchten Städten haben sich insgesamt weiter sehr gut entwickelt. Mehr Umsatz, höhere Mieten und weniger Leerstände sind analog zum Vorjahr die wesentlichen Merkmale. Die nach A- und B-Standorten differenzierten Daten weisen tendenziell überwiegend vergleichbare Entwicklungen auf. In den sechs B-Städten Bonn, Hannover, Heidelberg, Leipzig, Ludwigshafen und Mannheim wurden 2017 insgesamt etwa 565.000 m² Bürofläche umgesetzt. Gegenüber dem Vorjahr erneut ein deutliches Plus von etwa 60.0000 m² (+ 11 %). Die Leerstandsquote ist dagegen von 4,7 % auf 4,3 % weiter zurückgegangen, so dass noch ca. 720.000 m² den Märkten zur Vermietung zur Verfügung stehen. Bei den Mieten ist in Hannover die Spitzenmiete 15 €/m² stabil geblieben. Die Durchschnittsmiete ist in der Landeshauptstadt dagegen um 13 % auf 11,30 €/m² gestiegen. Nachdem sich das Fertigstellungsvolumen in den B-Standorten 2016 auf rund 105.000 m² mehr als halbiert hatte, wurden 2017 nur noch rund 100.000 m² fertiggestellt. Für dieses Jahr werden Fertigstellungen von leicht über 200.000 m² in den sechs Städten erwartet.

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